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Aktiver Campus – Calisthenics-Anlage eröffnet

Langfristiger Plan soll Bewegung, Orientierung und Kommunikation an der h_da fördern

Es war einer der ersten Schritte einer umfassenden Neugestaltung des Campus der Hochschule Darmstadt. Vergangene Woche wurde die Calisthenics-Anlage am Hochhaus der Hochschule eröffnet. Prof. Dr. Jürgen Follmann, Dekan des Fachbereiches Bauingenieurwesen der h_da, erklärte den Gästen die Ideen rund um einen Bewegungsrundweg über den Campus. Er ist Mitinitiator dieses Antrags zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an der Hochschule Darmstadt aus dem Jahr 2017, der von 16 Personen aus verschiedenen Fachbereichen und Abteilungen der Hochschule unterstützt wird. „Ein Rundweg soll als Bewegungsmeile über den Hochschul-Campus eingerichtet werden, der Wissenschaft zum Anfassen mit Bewegungs- und Verweilflächen verbindet und so das gegenseitige Kennenlernen unterstützt“, heißt es im Antrag der Hochschule.

Mit der Calisthenics-Anlage ist der erste große Fixpunkt gesetzt. Der Bau wurde unterstützt durch ein Projekt der Krankenkasse „Die Techniker“ (TK) mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband. Katja Pilgermann, Präventionsbeauftragte der TK für Darmstadt, war bei der Eröffnung persönlich vor Ort und koordinierte passend mit ihrem Team eine kostenfreie Ausgabe von Smoothies für die Studierenden auf dem Campus. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Anlage den Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule die Möglichkeit gibt, sich zwischen den Vorlesungen zu bewegen. Austausch und Abwechslungen sind in einem motivierenden Lernfeld sehr wichtig“, sagte Roland Joachim, Hochschulsportleiter der Hochschule Darmstadt. Interessiert hörte auch Martin Westermann den Ausführungen zu. Der Sportamtsleiter der Stadt Darmstadt war sehr interessiert zum Campus gekommen, um mit den Anwesenden, unter ihnen auch h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler und Mark-Simon Krause vom Fachbereich Bauingenieurwesen, die Anlage zu besichtigen. „Der Campus der Hochschule mit seiner Bewegungsmeile wird so für das angrenzende verdichtete  für Wohnquartier ein wertvoller Rückzugsort und lädt zum Verweilen und Bewegen ein“, sagte Follmann. In Zukunft sollen weitere Elemente folgen. Diese sollen letztlich in einer West-Ost-Achse durch den Stadtkern die anderen Hochschulstandorte verknüpfen. Am Ende könnte eine Vernetzung aller Wissenschaftsstandorte der Stadt Darmstadt stehen. Entsprechende Optionen will die Stadt Darmstadt in einem gemeinsamen Treffen auch mit der TU Darmstadt ausloten.

Auch der Campus Dieburg soll von diesem Konzept profitieren. Im Antrag sprechen sich die Befürworter für einen Radschnellweg der Wissenschaft zwischen Darmstadt und Dieburg aus. „Orientierung mit Bewegung zu verbinden ist ein toller Ansatz. Damit tragen wir als Hochschule und auch als Hochschulsport zur Stadtentwicklung bei“, sagte Dirk Kilian, Mitarbeiter des Hochschulsports der h_da.

Text: Moritz Belmann