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10-Freunde Team Triathlon Darmstadt 2019

Ein Erfahrungsbericht

Anfang August fragte mich eine Kollegin am Fachbereich, ob ich denn nicht spontan Lust hätte, mich für den 10-Freunde-Team-Triathlon anzumelden und für das Team Hochschule Darmstadt am 1.9. zu starten.

Ganz unbedarft sagte ich – ja warum nicht – und ich habe es nicht bereut!

Trotz der sehr kurzfristigen Anmeldung haben wir noch Zeit gefunden, uns vorher als Team im Schwimmbad zu treffen, wo ich mir einige Tipps zur Schwimmtechnik von den Schwimmern im Team holen konnte. Auch kurz vor dem Triathlon gab es eine gemeinsame Streckenbesichtigung, bei der ich alle offenen Fragen loswerden konnte.

Dann war es soweit – Wettkampftag, 01.09.2019:

6 Uhr, der Wecker klingelt, aufstehen, schnell ein Kaffee, die Banane ins Gepäck und ab aufs Rad zum Nordbad. Dort warten schon die anderen Teammitglieder. Nachdem jeder seine Startnummer bekommen hat, geht es weiter in die Wechselzone, um das Fahrrad und die Laufkleidung für später bereitzustellen. Meine erfahrenen Teamkollegen schauen nochmal über meine Sachen, damit ich auch nichts vergesse. Es stehen auch überall Helfer, die einem zeigen, wo es langgeht und was zu tun ist. Alles kein Problem!

8.30 Uhr, langsam steigt die Spannung, denn in einer viertel Stunde geht´s mit dem Schwimmen los. Mit uns starten 9 weitere Teams, u.a. das Team „Fitte Fritten“ und „Thunfisch-Proteinshake“. Spaßhaben ist angesagt!

380 Meter Schwimmen – das schafft jeder – danach in die Wechselzone spurten, dort sich etwas über die Badesachen anziehen und ab aufs Rad für 18 Kilometer. Auf der Radstrecke ist alles vertreten – welche auf Rennrädern, die im Pulk abwechselnd den Windschatten ausnutzen, aber auch Teilnehmer auf Straßenfahrrädern und Mountainbikes und siehe da, die Post ist auch dabei (Team „DHL: dauert heute länger“). Es stehen einige an der Straße und feuern uns an. Ich genieße den Fahrtwind, gebe mein Bestes und dann ist es schon vorbei.

Nun ist wieder ein wenig Hektik angesagt – ab in die Wechselzone, absteigen, und dann kommt die letzte Disziplin – 4,2 Kilometer Laufen. Das Fahrradfahren sitzt mir in den Beinen und das Laufen fühlt sich sehr bescheiden an. Muss auch so ausgesehen haben, denn einige Läufer lassen nette Worte beim Vorbeirauschen da („Nicht aufgeben“, „Weiter so!“). Das motiviert! Nach ca. 1 km läuft es auch schon besser und langsam stellt sich ein euphorisches Gefühl ein – gleich habe ich meinen ersten Triathlon geschafft!

Im Zieleinlauf klatsche ich mit dem Moderator ab, hüpfe über die Ziellinie und da empfangen mich auch schon meine Teamkollegen. Ich bin erleichtert, dass alles geklappt hat, freue mich total über das kleine Stück eiskalten Käsekuchen in der Zielverpflegung und genieße einfach die Stimmung.

Es war wirklich eine tolle Erfahrung, die sehr viel Spaß gemacht hat. Super ist auch, dass man im Team startet und somit als völliger Anfänger von den erfahrenen Teamkollegen sehr gut unterstützt wird.

Dieses Jahr mussten wir das Team mit einigen Freunden und Bekannten der HDA-Mitarbeiter auffüllen. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr ein vollständiges HDA-Team stellen können – vielleicht bin ich ja dann diejenige, die den Triathlon-Neulingen ein paar Tipps geben kann!